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Befragung zur Bürgermeisterwahl, Horst Ansén

 

Persönliche Darstellung:


Betriebswirt, 43 Jahre, verheiratet mit Ilka Ansén, zwei Kinder (Joscha 12 und Sina 10 Jahre) Seit 1994 Ammersbeker (Lottbek, Teichweg) Seit 1996 wohnen wir im Rehagenring Hobbies: joggen, lesen, Gitarre spielen
Mehr Infos unter www.horst-ansen.de


1. Was reizt Sie, gerade in Ammersbek Bürgermeister zu werden?
Ich bin in Ammersbek zu Hause und möchte mich in meinem direkten Umfeld in Verantwortlicher Position dafür einsetzen, dass Ammersbek familienfreundlich und naturverbunden bleibt. Ammersbek ist eine lebendige und liebenswerte Gemeinde mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Ich möchte in Ammersbek meinen Beitrag dazu leisten, diese positive Ausrichtung unserer Gemeinde zu festigen und auszubauen. Seit Jahren engagiere ich mich für Ammersbek, seit 2003 bin ich für Sie in der Gemeindevertretung.


2. Welche drei Ziele würden Sie als Bürgermeister/in vorantreiben?
Ich mache mich stark für…

…eine bürgerfreundliche Verwaltung, die effektiv und serviceorientiert ausgerichtet ist, für eine moderne Verwaltung für die Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung einen hohen Stellenwert hat eine gemeinsame Weiterentwicklung unserer Gemeinde unter Beteiligung der Verwaltung, der politisch Verantwortlichen, den Vereinen und Verbänden und allen Ammersbekerinnen und Ammersbekern die sich aktiv beteiligen möchten. Dabei ist mir wichtig, auf die Menschen in unserer Gemeinde zuzugehen und unterschiedliche Interessen zu bündeln. Gemeinsam möchte ich Ammersbek für die Zukunft weiterentwickeln und dabei das Schöne in unserer Gemeinde erhalten.

…ein familienfreundliches und naturverbundenes Ammersbek. Familienfreundlich heißt für mich, dass Ammersbek gute Angebote für alle Generationen bereithalten muss. Überall bemühen sich die Städte und Gemeinden um junge Familien. Für Ammersbek heißt das, dass wir die soziale Infrastruktur erhalten und ausbauen müssen. Denn nur wenn die soziale Infrastruktur stimmt, wird Ammersbek als eine Gemeinde mit Lebensqualität wahrgenommen und auch für junge Familien attraktiv. Familienfreundlichkeit heißt für mich auch, Antworten auf den demographischen Wandel (Hurra, wir leben länger!) zu geben. Nur wer auch den Älteren Sicherheit und Lebensqualität bietet, sie aktiv beteiligt, wird Ammersbek fit für die Zukunft machen. Dazu gehört auch die Unterstützung des Ehrenamtes mit den vielen Vereinen und Verbänden mit ihrem vielfältigen Angebot an alle Generationen für Sport, Kultur und Freizeit. Natur und Naherholung vor der Haustür müssen in unserer Gemeinde erhalten und ausgebaut werden.

…ein naturverbundenes Ammersbek ist ein hoher Wert, das grüne Ammersbek bestimmt die gute Wohnqualität und den hohen Freizeitwert in unserer Gemeinde.


3. Wie sehen Sie das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Gemeinde?
Die Lage Ammersbeks bringt, bedingt durch die L225, eine enorme Verkehrsbelastung mit sich. Die Grenzen der Belastbarkeit sind erreicht. Aus meiner Sicht sollte Ammersbek keine Maßnahmen umsetzen, die das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen Lärm- und Schadstoffbelastungen weiter erhöhen. Es ist vielmehr zu prüfen, welche Maßnahmen möglich sind, die aktuellen Belastungen zu minimieren.


4. Welche Schwerpunkte sehen Sie im LEP (Landesentwicklungsplan) für Ammersbek?
Der vorliegende LEP ist bisher lediglich ein Entwurf. Er ist die Basisplanung, die Konkretisierung folgt in der noch ausstehenden Regionalplanung.
Grundsätzlich finde ich den vorliegenden Entwurf gut. Er berücksichtigt die behutsame bauliche Weiterentwicklung und die Sicherung der ländlichen Räume als attraktive und zukunftsfähige Lebens-, Natur- und Erholungsräume. Genau diese beiden Aspekte gilt es für Ammersbek zu berücksichtigen. Weiterentwicklung für die Zukunft und dabei das Schöne in unserer Gemeinde erhalten. Wichtig ist die Beteiligung der Gemeinden bei der Festlegung der Regionalpläne, hier gibt es noch kein festgelegtes Verfahren. Hier muss die Forderung nach einer frühzeitigen und umfassenden Einbindung gestellt werden.


5. Wie beurteilen Sie die Qualität der angebotenen Kinderbetreuungsplätze?
Mir ist wichtig, dass wir in Ammersbek ein bezahlbares und bedarfsgerechtes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen haben. Wir haben ein attraktives Angebot an Kindergartenplätzen, Kitas in denen eine tolle Arbeit geleistet wird. Ich unterstütze die Einrichtung eines Waldkindergartens als Angebotsergänzung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Grundschulen halte ich für sinnvoll. Die bedarfsgerechte Versorgung mit Krippenplätzen müssen wir ab sofort sicherstellen, unabhängig von der gesetzlichen Verpflichtung ab 2013. Hier ist die Gemeinde auf dem richtigen Weg und weiter gefordert, diese Aufgabe schon heute zu schultern.


6. Wie sehen Sie die Freizeitmöglichkeiten der Jugendlichen in Ammersbek?
Das Angebot an Freizeitmöglichkeiten speziell für Jugendliche in Ammersbek ist sicherlich ausbaufähig. Die Nähe zu Hamburg, Bargteheide und Ahrensburg erweitert das Angebot aber. Die Frage nach einem bedarfsgerechten Angebot an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Ammersbek, sollte mit den Jugendlichen diskutiert werden.


7. Wie beurteilen Sie die Qualität der Wohn- und Freizeitangebote für Senioren?
Ammersbek ist eine lebendige und aktive Gemeinde. Die Vereine und Verbände in unserer Gemeinde haben daran einen wesentlichen Anteil. Hier wird eine engagierte und tolle Arbeit von vielen ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bürgern geleistet. Gerade die Älteren tragen diese Arbeit ganz wesentlich, ohne sie wäre das Freizeitangebot in unserer Gemeinde sehr viel ärmer.


8. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
In den letzten Jahren habe ich viel Freizeit mit Kommunalpolitik verbracht, es macht mir immer noch Spaß.
Joggen in der schönen Natur vor der Haustür finde ich gut, ein gutes Buch zu lesen entspannt mich genauso wie das gemeinsame Gitarrespielen mit der Familie.


9. Die Wahl zum Bürgermeister ist für mich…
…eine Herzensangelegenheit!


10. Mit Ammersbek verbinde ich…
…mein Zuhause! Meine Familie und ich leben gerne in Ammersbek.


11. Als meine größten Stärken zähle ich…
Zu meinen persönlichen Stärken zähle ich meine sachliche und ausgleichende Art und meinen wertschätzenden Umgang.
Für das Amt des Bürgermeisters zähle ich darüber hinaus meine Verwurzelung in der Gemeinde und meine berufliche Tätigkeit in der freien Wirtschaft, aus der ich viele wertvolle Impulse in die Verwaltungsarbeit einbringen kann, sowie meine Erfahrungen in der Ammersbeker Kommunalpolitik zu meinen Stärken.


12. Mein Wahlspruch lautet…
Ich habe keinen Wahlspruch.
Die Bürgerinnen und Bürger sollen mich als Person kennen lernen und mehr über meine Motive und meine Ziele für meine Bewerbung für das Amt des Bürgermeisters erfahren.
Die Ammersbekerinnen und Ammersbeker sollen sich selbst ein Bild über meine persönliche und fachliche Eignung für das Bürgermeisteramt machen und am 30.November zur Wahl kommen und ihre Entscheidung treffen.


 
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